Wozu in die Ferne schweifen?

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben viele Österreicherinnen und Österreicher ihr berufliches Glück im Ausland gesucht. Vor allem die Migration in die USA oder nach Australien hat große mediale Aufmerksamkeit erfahren. Dass auch die Schweiz zwischen 1945 und 1955 ein beliebtes Ziel für viele Migranten dargestellt hat, fand kaum Niederschlag in der Berichterstattung. Im Rahmen der dritten Veranstaltung von Vielfalt als Chance zum Thema „Migration als historische Normalität“ beleuchtete Dr. Ute Sonnleitner diese Migrationswelle in die Schweiz.

Dr. Ute Sonnleitner referiert über die Arbeitsmigration in die Schweiz

Insgesamt haben sich um 1950 rund 22.000 österreichische Arbeitsmigranten in der Schweiz aufgehalten. Zwei Drittel davon waren Frauen. Arbeit fanden die Auswanderer vorwiegend im Bereich der Land- und Forstwirtschaft.

Den gesamten Vortrag von Dr. Ute Sonnleitner mit weiteren Hintergrundinformationen gibt es hier zum Nachhören:

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