Die Stärkung des sozialen Zusammenhalts?

Mit einem Symposion an der Grazer Uni und einer Ausstellung im Kunstzentrum < rotor > geht die Veranstaltungsreihe „Spannungsfeld gesellschaftliche Vielfalt“ am 12.6. ins Finale.

SYMPOSION „Die Stärkung des sozialen Zusammenhalts?“

Wie ist es möglich, sozialen Zusammenhalt zu fördern ohne gleichzeitig Nationalismen und Ausgrenzung zu forcieren? Wie ungleich ist unsere Gesellschaft? Wie steht es um die damit einhergehenden Fragen der Gerechtigkeit? Kann Ungleichheit verringert werden – etwa durch Bildung? Diesen Fragen widmet sich das Symposion, bei dem wissenschaftliche Positionen mit Erfahrungen aus der Praxis in Beziehung gesetzt werden. Während rückläufige Wahlbeteiligungen auf ein allgemeines Desinteresse an Politik schließen lassen, gibt es gleichzeitig neue Organisationsformen politischer Bewegungen. Wie also steht es um Möglichkeiten politischen Engagements, das die Stärkung des Sozialen fokussiert ohne gleichzeitig Gruppen von Menschen auszugrenzen?

Datum: Freitag, 12. Juni 2015, 10.00 – 18.30
Ort: Universität Graz, SZ 15.21, ReSoWi-Zentrum (Universitätsstraße 15), Bauteil A, 2. Stock
Detailliertes Programm auf der Website von ISOP.

Grafik c) Christian Bretter

Grafik c) Christian Bretter

AUSSTELLUNG „Alle, die hier sind, sind von hier“

Die Ausstellung „Alle, die hier sind, sind von hier“ findet im Rahmen des von ISOP – Innovative Sozialprojekte und der Universität Graz initiierten Projekts „Spannungsfeld gesellschaftliche Vielfalt“ statt. Auf eine öffentliche Ausschreibung hin haben zahlreiche Künstler_innen Projektvorschläge zum Thema eingereicht, aus denen eine Fachjury eine Auswahl getroffen hat. Die künstlerischen Beiträge analysieren bestehende Verhältnisse in unserer Gesellschaft und entwickeln Visionen für ein Zusammenleben in Vielfalt, ohne Ausgrenzung und Diskriminierung.

Dies erfordert, so Katharina Scherke (Uni Graz) und Robert Reithofer (ISOP), „ein Nachdenken darüber, wie soziale Lebensräume gestaltet werden können, die niemanden beispielsweise auf Grund des Geschlechts, der Herkunft, des Alters oder der sexuellen Orientierung ausschließen. Damit sind ganz wesentlich auch Fragen sozialer Gerechtigkeit und Mobilität angesprochen.“

Beteiligte Künstler_innen: Florin-Marian Asei, Beba Fink, KRI Kammerhofer, Meta Krese / Thomas Wolkinger, Maryam Mohammadi / Joachim Hainzl, NAHTLOSKUNST, Samson Ogiamien, Edith Payer / Markus Wait, Wendelin Pressl, Philip Schütz, Clara Wildberger, Bernhard Wolf

Eröffnung am Freitag, 12. Juni 2015, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 13.6.–31.7.2015
Öffnungszeiten: MO – FR 10:00 – 18:00, SA 12:00 – 16:00. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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